Entstehungsgeschichte


1962
wurde mit dem Abraum und Trockenabbau der freigelegten Kiesschichten begonnen

1964
Mit dem Erreichen der Grundwasser führenden Schichten wird der Einsatz eines Schwimmbaggers erforderlich. Mit ihm wird bis in eine Wassertiefe von 24m Kies gewonnen. Diese Auskiesung wurde bis 1971/72 fortgesetzt.

1972
Das Auskiesungsunternehmen legt entsprechend der Auflagen rund um die entstandene Wasserfläche einen Wirtschaftsweg unter Schaffung der unteren und oberen Böschung an.
Wie sich in der Praxis aber herausstellte, waren die vorgegebenen Böschungswinkel zu steil, was zu Hangrutschungen führte. Durch Wiederverfüllung mit großen Mengen Erdreich und Kies versuchte man die Böschungen zu stabilisieren.
Diese Fehleinschätzung des Böschungswinkels kostete uns in den Folgejahren noch mehrmals viel Mühe und Arbeit, da es immer wieder zu einem Nachrutschen der Böschung kam.

ab 1972
Mit großem ideellen und materiellen Engagement setzen die Arbeiten des Vereines zur   Rekultivierung  dieses Geländes, was als große Herausforderung angesehen wurde, ein.
Kontakte zu Fachleuten mit Kenntnissen aus Land- und Forstwirtschaft, sowie die Schulung von Vereinsmitgliedern an der Landesanstalt für Fischerei NRW in Albaum setzen die Grundlage für eine Aufbauarbeit auf einer soliden Wissensgrundlage.

Herbst 1972
Eine erste Anpflanzung von ca 10 000 Setzlingen erfolgt.

Winter 1972/73
Durch Verbiss wird ca 1/3 der Böschungsbepflanzung vernichtet.

ab 1973
Die durch Verbiss vernichteten Setzlinge werden nachgepflanzt.

in den Folgejahren

"Kämpfe"

-gegen abrutschende Böschungen
- abgespülten Mutterboden
-
abgestorbene, vertrocknete Gehölze

Ständig wird nachgepflanzt und nachgebessert; es werden Gräser und Wildblumen ausgesät.

Erst ab 1978
setzte sich das Grün gegen die widrigen Boden- und Böschungsverhältnisse durch und das Gelände entwickelt sich zu einem ansehnlichen Biotop zu Lande und zu Wasser;

Bis Heute
- auch nach mehr als 30 Jahren seit Beginn der ersten Arbeiten - erfordert das Gelände unser tatkräftiges Engagement zur Pflege und zum Erhalt dieses schützenswerten Biotops. Jedes Vereinsmitglied leistet hierfür im Jahr 15 Arbeitsstunden und wenn es die Situation erfordert auch mehr.