Rekultivierung  Kirchengewässer
                 
           

Als der Betreiber 1972 die Kiesbaggerei am "Kirchengewässer" einstellt,
hinterläßt er eine ca. 13 ha große Einöde.

               
             
   

 

 

 

Im gleichen Jahr wurden in wochenlanger Arbeit 10.000 Baum- und Strauchsetzlinge von den Mitgliedern des ASV Rath-Heumar e.V. angepflanzt.

   
               
 
Neben Hainbuche, Eiche, Erle, Birke, Ulme, Robinie, Kirsche, Eberesche, Rostkastanie, Wal- und Haselnuß wird auch der auf der roten Liste gefährdeter Arten stehende Speierling angesiedelt.

Verschiedene Weidenarten sowie ein Schilf- und Binsengürtel und weiter unterschiedlichste Wasserpflanzen wurden im Uferbereich angepflanzt.
 

Im harten Winter des selben Jahres rafft Verbiss durch Kaninchen ca. 60% der Setzlinge dahin. Doch die Mitglieder des Vereines geben nicht auf und pflanzen im nächsten Frühjahr in einer weiteren Aktion nochmals 6.000 Baum- und Strauchsetzlinge nach.

 

Durch die Erstbepflanzung war die Arbeit jedoch noch nicht beendet. In den folgenden Jahren wurden weitere Anstrengungen unternommen und durch Aufforstung, Hege- und Pflegearbeit entstand ein ansehnliches und artenreiches Biotop rund um den See.

 

 

gewürdigt wurden diese Aufbauarbeit durch die Verleihung des


 Umweltschutzpreises der Stadt Köln
1983